Volksschule Kirchdorf führt Zeitkapsel-Theaterstück auf
Im Rahmen des jährlichen Theaterprojekts der Lustenauer Schule setzten sich die Schüler:innen mit der Frage „Was wollen wir mit nach morgen nehmen?“ auseinander. Entstanden sind bunte Ideen, die von der österreichischen Schriftstellerin und Kuratorin Daniela Egger in ein Stück gegossen wurden.
„Der allerletzte Baum“ heißt das Theaterstück, dass Daniela Egger für drei jahrgangsgemischte Klassen der Volksschule Kirchdorf geschrieben hat. Das sogenannte „Galliertheater“ besteht an der Schule schon seit über zehn Jahren und stellt das große, klassenübergreifende Jahresprojekt dar. 2026 griff die zuständige Pädagogin, Sandra Schäfer, unser Zeitkapsel-Projekt auf und entwickelte gemeinsam mit den Schüler:innen und Daniela Egger ein ganz besonderes Stück:
Fünf Kindern fällt bei einem Gewitter die Zeitkapsel der Schule direkt vor ihre Füße – einfach so vom Dach herunter. Neben ein paar interessanten Dingen aus früheren Zeiten finden sie auch eine Zauberpuppe, die zwei Mädchen vor 100 Jahren hineingegeben haben. Mit deren Kräften fallen sie durch ein Zeitportal und landen in der Vergangenheit, im Jahr 1726, wo es noch keinen Unterricht für alle Kinder gab. In diesem großen Abenteuer gilt es außerdem einen Kriminalfall zu lösen, und natürlich wollen die Kinder auch einen Blick in die Zukunft werfen. Dort sieht es sehr düster aus. Es gibt nur noch einen Baum, die Menschen haben verlernt zu denken, weil sie alles Robotern überlassen. Etwas muss getan werden. Können es die Kinder schaffen die Jetztzeit so zu verändern, dass die Zukunft für die Menschen schöner wird?
Im Rahmen des Projekts war eine Klasse für die Stückentwicklung und das Schauspiel zuständig und eine für Musik und Ausstattung. Die dritte widmete sich einer etwas kleineren Produktion. 50 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren führten „Den allerletzten Baum“ im Juni fünf Mal auf – in der eigenen Schule und im „do“ in Lustenau.